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7. July 2026
Business Haus und Garten

Sanierung von Bürogebäuden im Sinne des Adaptive Reuse. Das Potenzial der Schüco Renovationssysteme

Tobias
  • Juli 7, 2026
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Sanierung von Bürogebäuden im Sinne des Adaptive Reuse. Das Potenzial der Schüco Renovationssysteme

Es gibt Bürohäuser, bei denen man als Handwerker schon beim ersten Blick auf die Fassade weiß: Hier wird der Eigentümer irgendwann handeln müssen. Einfachverglasung aus den 1980ern, Rahmen, die längst nicht mehr dichten, Heizungsrechnungen, die jährlich höher werden. Der Abriss ist selten die Lösung – zu teuer, zu langwierig, zu viel Substanz, die man einfach wegwirft. Also bleibt die Sanierung. Und da beginnt oft das eigentliche Problem: Wie saniert man ein Gebäude, ohne den Betrieb lahmzulegen und ohne Unsummen in Gerüste und Verputzarbeiten zu stecken?

Was Bauleiter wirklich brauchen?

Schüco hat darauf eine Antwort, die in der Praxis überzeugender ist als auf dem Papier. Das Renovationssystem AWS 75.SI+ Reno setzt auf eine Idee, die simpel klingt und es im Kern auch ist: Der alte Blendrahmen bleibt. Das neue Profil wird eingesetzt, ohne dass Putz abgeschlagen oder die Fassade berührt wird.

Kein Gerüst für Wochen, kein leer gekündigtes Stockwerk. Das ist kein Marketing – das ist das, was Bauleiter tatsächlich schlafen lässt. Ergänzend dazu nutzen erfahrene Planer je nach Gebäudebereich auch fenster PVC, etwa in Rückgebäuden oder Treppenhausbereichen, wo Optik zweitrangig ist und das Budget eng gesetzt wurde.

Warum „Value Up“ mehr ist als ein Slogan

Der Begriff klingt nach Unternehmensbroschüre. Aber hinter Schücos „Value Up“-Strategie steckt ein Gedanke, der in der Immobilienwirtschaft gerade sehr ernst genommen wird: Nicht jedes Gebäude, das in die Jahre gekommen ist, braucht einen Neubau. Manchmal reicht es, die richtigen Stellschrauben zu drehen. Fenster gehören fast immer dazu. Sie sind der größte Wärmebrücke, das auffälligste ästhetische Element und gleichzeitig das, was Mieter als erstes wahrnehmen, wenn ein Gebäude gepflegt wirkt – oder eben nicht.

75 Millimeter, die einen Unterschied machen

Die Bautiefe von 75 Millimetern beim AWS 75.SI+ Reno ist kein Zufall. Sie ermöglicht den Einbau von Dreifachverglasungen mit Ug-Werten bis runter auf 0,5 W/(m²K). Das klingt technisch, ist aber ganz konkret: weniger Heizkosten, weniger Zugluft, im Sommer weniger aufgeheizte Büros.

Wer schon mal in einem schlecht verglasten Großraumbüro im Juli gearbeitet hat, weiß, wovon die Rede ist. Das GEG fordert heute Mindestwerte, die viele Altgebäude weit verfehlen – dieses System erfüllt sie und geht über sie hinaus.

Förderung, Fristen, Entscheidungsdruck

Die KfW zahlt bei energetischen Sanierungen über die BEG bis zu 35 Prozent der förderfähigen Kosten – das ist real, kein Versprechen im Kleingedruckten. Gleichzeitig gilt: Wer beim Eigentumswechsel oder bei einer Nutzungsänderung die neuen GEG-Anforderungen verschläft, saniert später unter schlechteren Bedingungen und ohne Förderung.

Beide Szenarien kommen in Adaptive-Reuse-Projekten regelmäßig vor. Eine clevere Planung baut deshalb die Förderlogik von Anfang an mit ein und kombiniert – wo sinnvoll – Hochleistungsaluminium an der Hauptfassade mit PVC-Fenstern in Nebenflächen. Das spart Budget, ohne die Gesamtbilanz zu ruinieren.

Tobias
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Tobias

Tobias Friedrich, Jahrgang 1971, lebt mit seiner Familie in Berlin. Er absolvierte ein Studium im Bereich Wirtschaftsrecht und arbeitet seither als unabhängiger Journalist. Im Laufe seiner Karriere verfasste er Artikel für renommierte Zeitungen wie die Frankfurter Allgemeine und die Süddeutsche Zeitung.

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