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Abenteuerfilme: Die Faszination eines (fast) vergessenen Genres

Tobias
  • Juni 23, 2025
  • 3 min read
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Abenteuerfilme: Die Faszination eines (fast) vergessenen Genres

Lange Zeit gab es in Hollywood ein favorisiertes Genre: Superhelden ließen regelmäßig die Kasse klingeln. Doch der Rückgang der sonst so sicheren Hit-Produktionen lässt ein eher unbeachtetes Genre wieder zurück in den Fokus rücken. Der Abenteuerfilm macht sich bereit für ein Comeback.

Die Welt steht vor dem Abgrund, eine intergalaktische Bedrohung bahnt sich an und nur eine Gruppe ausgewählter Helden kann das Schlimmste verhindern: Willkommen in der Welt der Superhelden, die in den vergangenen Jahrzehnten das Zugpferd der internationalen Kinokassen bildeten. Dabei gehören die Comic-Giganten DC und Marvel zu den Vorreitern, die aus ihrem umfangreichen Fundus an Figuren schöpften. Während Marvel mit seinem MCU (Marvel Cinematic Universe) die Grenzen des klassischen Franchise sprengte, versuchte DC Comics mit altbekannten Helden wie Superman oder Batman am Ball zu bleiben.

Doch die zunehmende Kritik, dass sich das Genre permanent wiederholt und kaum noch Neuerungen bietet, lässt die Lust nach anderen Geschichten beim Publikum wachsen. Dabei kristallisiert sich heraus, dass sich Abenteuerfilme auf einem beachtlichen Aufwärtstrend befinden. Einst in den 1980er- und 1990er-Jahren gefeiert, versank das Genre zwischen neuen Special Effects-Methoden und moderneren Geschichten. Dennoch beginnen Produzenten verstärkt, sich an die Faszination des Genres zu erinnern.

Quelle: Pexels

Nachfahren von Indiana Jones melden sich an

Der Erfolg von Indiana Jones zeigt, wie stark Schatzsuche und Abenteuer bis heute im kollektiven Bewusstsein verankert sind – auch die Gaming-Branche bedient sich gerne dieser Motive. Titel wie „Book of Dead” oder „Book of The Fallen” greifen das Thema auf und werden unter anderem auf betano.de angeboten. Anders als bei einem Kinoabend oder einer Konsolensession geht es hier jedoch um echtes Geld: Automatenspiele dieser Art bergen ein erhebliches Verlustrisiko, und nicht jeder Anbieter, der mit stimmungsvoller Gestaltung wirbt, unterliegt einer deutschen Glücksspiellizenz. Wer die Faszination für Abenteuerwelten genießen möchte, ist mit klassischen Filmen oder Videospielen ohne Echtgeldeinsatz oft besser beraten.

An den Erfolg der Konsolen- oder Entertainment-Vertreter will Hollywood selbstverständlich anschließen und schickt neue Projekte in die Entwicklung. 2025 erschien auf Netflix der Abenteuerstreifen „The Electric State“, der trotz einiger Sci-Fi-Elemente den typischen Merkmalen des traditionellen Genres entsprach. Die Suche nach einem verschollenen Bruder, weite Reisen durch unbekannte Gebiete und Entdeckerlust trieben Chris Pratt („The Tomorrow War“) und Millie Bobby Brown („Stranger Things“) an. Demnächst folgen zudem das Remake „Labyrinth“, welches von Regisseur Scott Derrickson („Sinister“) inszeniert wird, sowie die Neuverfilmung „Die Schatzinsel“, bei der Dean DeBlois („The Wild Robot“) das Ruder übernimmt.

Quelle: Pexels

Der Wüstensand ruft

Für Schauspieler John Krasinski („A Quiet Place“) geht es ebenfalls auf große Reise um den Globus. Für Apple TV+ begibt er sich in „Fountain of Youth“ in die Fußstapfen von Indiana Jones und gräbt im Wüstensand nach alten Relikten. Begleitet wird er dabei von Natalie Portman („Black Swan“). Die Streaming-Produktion, die unter der Regie von Guy Ritchie („The Gentlemen“) entstand, bringt alles mit, was bereits „Sherlock Holmes“ so sehenswert machte: coole Sprüche, einen gut aufgelegten Cast und eine klassische Story. Damit dürften Indiana-Jones-Fans und alle, die sich nach Abenteuern sehnen, angesprochen werden. Das könnte „Fountain of Youth“ möglicherweise zu einer weiteren Fortsetzung verhelfen. Das Interesse am Abenteuer ist in jedem Fall vorhanden und Hollywood antwortet mit zahlreichen Produktionen.

Tobias
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Tobias

Tobias Friedrich, Jahrgang 1971, lebt mit seiner Familie in Berlin. Er absolvierte ein Studium im Bereich Wirtschaftsrecht und arbeitet seither als unabhängiger Journalist. Im Laufe seiner Karriere verfasste er Artikel für renommierte Zeitungen wie die Frankfurter Allgemeine und die Süddeutsche Zeitung.

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