Umzug und Großeinkauf: so wird ein Transporter richtig beladen
Beim Umzug, zum Möbeltransport sowie für den Wochenendeinkauf kommt häufig ein Transporter zum Einsatz. Der Kastenwagen oder Mini-Lkw ist praktisch und bietet ausreichend Stauraum, um größere und sperrige Gegenstände zu transportieren.
Erster Schritt – die Überprüfung des Kleintransporters
In Eigenregie durchgeführt, lässt sich beim Wohnungswechsel viel Geld sparen. Oft genügt ein Kleintransporter, um Möbelstücke, Umzugskartons und Gebrauchsgegenstände zu transportieren. Handelt es sich um ein gemietetes Fahrzeug, sollte dieses nach der Übernahme genau inspiziert werden. Funktionieren die Bremsen? Sind eventuell Vorschäden (Kratzer oder Dellen) vorhanden? Stimmen die Abmessungen im Innenraum mit den eigenen Anforderungen überein? Zum Schutz der Radkästen im Ladenraum sind Nutzfahrzeuge meist mit einer robusten Radkastenverkleidung ausgestattet. Durch die stoß- und schleißfeste Beschichtung werden Beschädigungen an der Karosserie vermieden. Radkastenschutz oder -abdeckungen schützen nicht nur vor Stößen und mechanischer Abnutzung, sondern zusätzlich vor Verschmutzung und Korrosion. Bei Nutzfahrzeugen dient Radkastenverkleidung zur Verbesserung der Funktionalität des Laderaums. Langfristig wird dadurch die Lebensdauer des Fahrzeugs verlängert. Nach sorgfältiger Überprüfung des Kleintransporters kann mit dessen Beladung begonnen werden.
Die richtige Vorgehensweise beim Beladen
Die richtige Vorgehensweise entscheidet über die Sicherheit während der Fahrt und darüber, dass die transportierten Gegenstände schadensfrei ankommen. Grundsätzlich gilt beim Beladen, dass schwere Güter (Möbelstücke, Kühlschrank und Waschmaschine) zuerst eingeladen werden. Wichtig ist, dass die Gesamtlast gleichmäßig auf der Ladefläche verteilt wird, damit das Fahrverhalten unterwegs nicht beeinträchtigt ist. Im Mittelteil des Transporters platziert man leichtere, zerlegbare Gegenstände wie Bettgestelle oder das Sofa. Die Zwischenräume können mit Matratzen, Kissen und Decken ausgestopft werden. Somit ist sichergestellt, dass nichts verrutscht. Wer einen Kleintransporter selbst be- und entlädt, sollte seine körperlichen Grenzen kennen. Am besten verschafft man sich zuvor einen Überblick über Umfang und Gewicht der Ladung. Bei Bedarf trägt man schwere Gegenstände zu zweit, anstatt Muskelschmerzen zu riskieren.
Gute Organisation erleichtert den Umzugstag
Am Umzugstag ist aktive Mithilfe durch Familie, Freunde, Nachbarn oder Kollegen gefragt. Zur Vorbereitung des Wohnungswechsels gehört, sich rechtzeitig um die benötigte Unterstützung zu kümmern. Damit der Transporter direkt vor dem Haus parken kann, sollte bei der zuständigen Stadtverwaltung mindestens einen Monat im Voraus die Einrichtung einer offiziellen Halteverbotszone beantragt werden. Die entsprechenden Schilder sind drei Kalendertage vor dem geplanten Umzugstag gut sichtbar aufzustellen. Beim Parken des Transporters sollte ausreichend Platz für Rangiermanöver eingeplant werden. Gut vorbereitet, läuft der Umzug und der damit verbundene Transport sicher und störungsfrei ab.



