Frühjahrsputz drinnen und draußen: Diese Gadgets brauchen Sie unbedingt
Einmal im Jahr führen die meisten Menschen einen gründlichen Frühjahrsputz durch, der nicht zwingend im Frühling stattfinden muss. Entscheidend ist dabei eher, dass auch jene Ecken geputzt werden, die im Alltag untergehen. Um für dauerhafte Pflege und Reinheit zu sorgen und auch lästige Flecken loszuwerden, sollten Sie gut gerüstet ans Werk gehen. Wir verraten Ihnen, was in der Ausrüstung nicht fehlen darf.
Das brauchen Sie zum Putzen
Bevor Sie mit dem eigentlichen Reinigen beginnen, sollten Sie Ihr mechanisches Arsenal überprüfen. Ein simpler Lappen reicht für den Tiefenputz oft nicht aus. Setzen Sie auf hochwertige Mikrofasertücher, die durch ihre Struktur Schmutz binden, statt ihn nur zu verteilen.
Für hartnäckige Verkrustungen an Fliesen oder in der Küche ist der klassische Scheuerschwamm unverzichtbar, wobei Sie hier auf die Härte der Oberfläche achten sollten, um Kratzer zu vermeiden. Ein absolutes Muss für den gründlichen Hausputz sind zudem verschiedene Bürsten.
Eine schmale Fugenbürste holt den Grauschleier aus den Zwischenräumen im Bad, während eine weiche Staubbürste empfindliche Oberflächen oder Heizkörperzwischenräume von Flusen befreit.
Vergessen Sie nicht die haptische Komponente, ein moderner Bodenwischer mit auswechselbaren Bezügen erleichtert das Arbeiten im Vergleich zum alten Schrubber enorm.
Gadgets wie Fensterabzieher mit Gummilippe oder spezielle Reinigungskneten für schwer erreichbare Ritzen runden die Basisausrüstung ab. Denken Sie auch an den Schutz Ihrer Hände, robuste Handschuhe verhindern, dass die Haut durch den Kontakt mit Wasser und Reinigungsmitteln austrocknet oder gereizt wird.
Wenige Reinigungsmittel reichen aus
In den Regalen der Drogerien stehen hunderte Spezialreiniger für jede nur erdenkliche Oberfläche. Doch lassen Sie sich nicht täuschen, ein professioneller Frühjahrsputz kommt meist mit einer Handvoll Basics aus. Ein guter Allzweckreiniger bildet die Basis für fast alle glatten Flächen. Dazu gesellt sich ein Essigreiniger oder Zitronensäure, um Kalkablagerungen in Bad und Küche den Kampf anzusagen.
Für fettige Oberflächen, insbesondere in der Nähe des Herdes, ist ein herkömmliches Spülmittel oft effektiver als aggressive Chemiekeulen.
Wenn Sie Glasflächen streifenfrei sauber bekommen möchten, reicht meist ein Spritzer Spiritus im Wasser oder ein einfacher Glasreiniger. Der Trend geht hier klar zur Reduktion. Weniger Chemie schont nicht nur die Umwelt und Ihren Geldbeutel, sondern verhindert auch unangenehme Gerüche in den Wohnräumen. Wer auf Hausmittel wie Backpulver für die Fugen oder Natron für den Abfluss setzt, erzielt oft bessere Ergebnisse als mit überteuerten Industrieprodukten.
Schöne Dekoration zum Wechsel
Ein gründlicher Hausputz ist die perfekte Gelegenheit, um den Look Ihrer vier Wände zu verändern und frischen Wind in die Gestaltung zu bringen. Wenn die Fenster glänzen und die Regale staubfrei sind, wirken alte Dekorationsartikel oft deplatziert oder schlichtweg langweilig.
Besonders effektiv ist der Austausch von Wandbildern oder die Neuordnung von Galerien. Schöne Bilderrahmen in unterschiedlichen Formaten und Materialien verleihen Ihren Fotos oder Kunstdrucken eine ganz neue Wertigkeit. Hier müssen Sie kein Vermögen investieren, denn günstige und gute Dekorationen bekommen Sie beispielsweise bei Action, was es Ihnen erlaubt, öfter mal ohne schlechtes Gewissen zu variieren.
Ein harmonisches Zusammenspiel aus Sauberkeit und neuer Ästhetik sorgt dafür, dass Sie sich in Ihrem Zuhause wieder richtig wohlfühlen.
Das brauchen Sie für den Outdoor-Frühjahrsputz
Sobald der Innenbereich glänzt, wartet der Außenbereich auf seine Kur. Das wichtigste Gadget für den Außenbereich ist zweifelsohne ein Hochdruckreiniger. Er entfernt Beläge von Steinplatten und Holzdielen in Sekunden, wofür Sie manuell Stunden bräuchten. Achten Sie hier auf den passenden Aufsatz, um empfindliche Fugen nicht auszuspülen.
Für die Gartenmöbel benötigen Sie spezielle Kunststoff- oder Holzpflegemittel, um das Material nach der Reinigung vor UV-Strahlung zu schützen. Eine stabile Gartenbürste mit harten Borsten hilft dort, wo der Wasserstrahl nicht ausreicht. Vergessen Sie auch die Beleuchtung im Außenbereich nicht: Ein feuchtes Tuch und ein weicher Pinsel bringen Solarleuchten und Wandstrahler wieder zum Strahlen. Wer jetzt draußen gründlich klar Schiff macht, kann die ersten warmen Sonnenstrahlen ohne den Anblick von Winterdreck genießen.



