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Finanzen

Bitcoin deutlich unter 100.000 US Dollar: Gesunde Korrektur oder Beginn des Bärenmarkts?

Tobias
  • November 27, 2025
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Bitcoin deutlich unter 100.000 US Dollar: Gesunde Korrektur oder Beginn des Bärenmarkts?

Nachdem der Preis des Bitcoin Anfang Oktober aus über 126.000 US Dollar gestiegen ist und viele Analysten einen Bullenrun in Richtung 150.000 US Dollar gesehen haben, ging es dann Schlag für Schlag in den Keller: Auf einmal fiel der Preis in Richtung 110.000 US Dollar, dann unter 105.000 US Dollar und am 21. November wurde sogar die 80.000 US Dollar-Grenze getestet. Derzeit, Ende November 2025, liegt der Preis bei rund 86.900 US Dollar, somit 30 Prozent unter dem Allzeithoch entfernt. Eine gesunde Korrektur oder der Beginn eines langanhaltenden Krypto-Winters?

Der Ruf des reinen Spekulationsobjekts wurde abgelegt

Nach mehr als einem halben Jahr ist der Bitcoin unter die 100.000 US Dollar-Grenze gerutscht. Panikverkäufe waren die Folge. Innerhalb weniger Tage ging es dann in Richtung 80.000 US Dollar. Der „Uptober“ und der „Moonvember“ waren definitiv abgesagt. Tatsächlich ist eine Entwicklung eingetreten, mit der man nicht gerechnet hat. Denn Anfang Oktober hat der Bitcoin nicht nur ein neues Allzeithoch aufgestellt, sondern es gab auch keine Prognosen in die Richtung, dass es zum Absturz kommen könnte.

Dass der Bitcoin zwar in den letzten Jahren den Ruf als Spekulationsobjekt abgelegt hat, mag ihm in dieser Phase nicht geholfen haben. Natürlich gibt es immer mehr Anbieter, die Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptieren. Allen voran in Online Shops oder beim Online Gaming. Auch im Bereich Online Glücksspiel – Informationen findet man hier https://99bitcoins.com/de/bitcoin-casinos/ – ist der Bitcoin stark vertreten. Schließlich kann man hier mit dem Bitcoin anonym bleiben und eine schnelle sowie sichere Transaktion durchführen.  Dennoch zeigen aber Preisstürze auf, dass die Volatilität noch immer die größte Schwachstelle ist – vorausgesetzt, man spekuliert auf steigende Preise.

Auch Ethereum ist abgestürzt

Noch härter hat es aber Ethereum getroffen. Die zweitgrößte Kryptowährung ist unter 2.700 US Dollar gefallen – das Allzeithoch, aufgestellt am 24. August 2025, von 4.946 US Dollar, ist somit in weite Ferne gerückt. Viele Anleger haben damit spekuliert, Ethereum werde bis Ende des Jahres deutlich über 5.000 US Dollar kosten bzw. in Richtung 10.000 US Dollar marschieren.

Viele der Marktbeobachter haben sich an den „Black Friday“ im Oktober erinnert gefühlt. Damals lag das Liquidationsvolumen bei 19 Milliarden US Dollar. Mike Maloney, CEO von Incyt, will hier ähnliche Muster erkannt haben: „Ein plötzlicher Abverkauf, gefolgt von einer kurzen Erholung. Doch die Angst bleibt.“

Tatsächlich gibt es Zeichen, dass die Korrektur vorbei ist. Bitcoin und Ethereum haben sich leicht erholt, auch XRP hat es wieder deutlich über die 2 US Dollar-Hürde geschafft.

Kein Grund zur Panik?

Wichtig ist, nicht die langfristige Entwicklung aus den Augen zu verlieren. Wer sein Geld in Bitcoin und Co. stecken möchte, der sollte nicht unbedingt mit kurzfristigen Spekulationen sein Geld verdienen, sondern vielmehr auf langfristige Veranlagung bauen. Denn auf lange Sicht gibt es keinerlei schlechten Prognosen. Es geht hier nur um die Frage, wann Bitcoin einmal die 150.000 US Dollar-Grenze erreichen wird und nicht, ob er diese Hürde in Angriff nehmen kann.

So auch, wenn man sich die Prognosen ansieht, dass der Bitcoin einmal in Richtung 1 Million US Dollar steigen könnte. Auch hier ist man sich sicher, dass das der Fall sein wird, nur der Zeitpunkt ist nicht ganz klar.

Zudem gehören Korrekturen zu einer gesunden Marktentwicklung dazu. Wichtig ist, sich nicht entmutigen zu lassen. Auch ist es ratsam, sich natürlich im Vorfeld mit dem Thema intensiv zu befassen. Denn es geht um die langfristige Veranlagung mit all ihren Risiken – und wer in Bitcoin und Co. investiert, der weiß, dass die attraktiven Chancen durchaus mit hohen Risiken verbunden sind. Doch der Bitcoin hat immer wieder bewiesen: Nach Abstürzen folgen Comebacks und die sind oftmals gewaltiger als all das, was je zuvor erlebt wurde.

Tobias
About Author

Tobias

Tobias Friedrich, Jahrgang 1971, lebt mit seiner Familie in Berlin. Er absolvierte ein Studium im Bereich Wirtschaftsrecht und arbeitet seither als unabhängiger Journalist. Im Laufe seiner Karriere verfasste er Artikel für renommierte Zeitungen wie die Frankfurter Allgemeine und die Süddeutsche Zeitung.

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