Gestatten – Bison, Bulle. Namenlos.

Bisonbulle-Logo

Na, so ganz stimmt das nicht, ich heiße Karl – Karl der Große vom Karlstern.

Sprachlich kann ich das nicht so rüberbringen, aber meine Kühe wissen schon Bescheid. Auch, dass einer meiner Urahnen damals Charles hieß und aus Amerika kam. Und, dass ich nicht nur ein konventioneller Bisonbulle bin, sondern ein Bio-Bison-Bulle. Das gefiel ihnen.

Letzte Woche bin ich in den Käfertaler Wald geholt worden, vom Bio-Bauernhof in Bad Mergentheim, damit ich hier meinen Lieblingsaufgaben weiter nachgehen kann: die Käfertaler Bisonherde glücklich machen, viele neue Kälbchen produzieren und mich bewundern lassen!

Das ging gleich gut los: Kaum war ich dem Traktoranhänger entstiegen und hatte die Pracht vor mir entdeckt, war ich auch schon verliebt. Seitdem grasen wir gemütlich gemeinsam vor uns hin und warten auf eine spannende Brunftzeit.

Am Mittwoch waren viele Leute da – alle nur meinetwegen! Die Freunde des Karlsterns, der Förster, die Mannheimer Bürgermeisterin, der Leiter des Grünflächen- und Umweltamts, Leute von OIO, jede Menge Reporter und Fotografen, und alle haben versucht, möglichst nahe an uns heranzukommen. Da bin ich nämlich offiziell der Stadt Mannheim geschenkt worden. Es wurden ein paar Reden gehalten, und dabei erfuhr ich, dass die Mannheimer mich schon mochten, ehe ich überhaupt da war: Sehr viele Leute haben gespendet, als der Förderverein „Freunde des Karlsterns“ dazu aufrief, damit ich gekauft werden konnte und wir auch gleich genug zu fressen haben. Es gab sogar eine Großspende eines Mannheimer Java-Expertenhauses namens OIO Orientation in Objects GmbH, und denen war zu verdanken, dass ich ruckzuck herbeigerufen werden konnte und damit die Brunftzeit nicht verpasst habe. Das wäre nämlich wirklich schade gewesen…

Scheckuebergabe_OIO_Bullensponsoring

Meine Kühe haben mich gefragt, was diese Leute von Orientation in Objects überhaupt mit mir zu tun haben, aber das war doch klar: Erstens haben sie ihren Sitz in Mannheim-Käfertal und möchten, dass es den Leuten dort gut geht, dass sie im Käfertaler Wald spazierengehen oder joggen können und einen tollen Wildpark haben. Und zweitens haben wir jede Menge Gemeinsamkeiten, und die von OIO fördern besonders gern diejenigen, die zu ihnen passen. Okay, von Java habe ich leider keine Ahnung - die sind Java-Experten. Aber ich bin außergewöhnlich produktiv (13 Kälber in 7 Jahren schafft kein 0815-Bulle!) – die auch. Und agil – OIO auch. Und clever – die auch. „Orientation in Objects“ heißt objektorientiert, aber auch zielorientiert. Das bin ich auch, wie meine Bisonkühe mir bestätigen können. Die packen die Projekte ihrer Kunden bei den Hörnern und verhelfen ihnen zu mehr Produktivität. Genaugenommen mache ich so etwas auch.

Übrigens stellte sich heraus, dass ich ein Luxusgut bin. Dadurch mussten die Freunde des Karlsterns noch einen ganzen Haufen Geld mehr bezahlen, an den Staat, als sie gedacht hatten. Hätte man mich verwurstet, wäre ich um einiges billiger gewesen. Nicht vorzustellen! „Kuschelig weiches Winterfell = Vorleger oder Wandbehang“, kam mir zu Ohren. „Sehr feine Fleischstruktur und ist ein dunkles, fettarmes Fleisch“ – danke, dass ihr mich nicht essen, sondern nur angucken möchtet!

À propos essen, eine kleine Schwäche habe ich leider auch: Ich bin ziemlich verfressen. Meine Vorgänger hier in Käfertal waren das auch und sind daran gestorben, dass sie Brot gefressen haben. Das bekommt uns Bisons gar nicht. Bitte helft mit und passt auf, dass kein Besucher versucht, uns zu füttern! Wir bekommen genug, das ganze Jahr über, und wir wollen noch lange leben.

(anders ausgedrückt: Ein neuer Bison-Bulle zieht ins Gehege im Wald ein)

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