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Vortragsthemen

Nachfolgend finden Sie die Themen* unserer Hauskonferenz zu Java, JavaScript und Open Source,
die am 19. Dezember 2019 stattfindet.

Track 1

Oje, Java ist nicht mehr kostenlos - und nun?

Oracle hat sein Lizenzmodell geändert, ab JDK 11 kann es in Produktion nicht mehr kostenfrei eingesetzt werden. Seit Januar 2019 gibt es zudem keine freien Updates mehr für das momentan noch viel genutzte Oracle JDK 8. Was sind die Alternativen und wann macht der Einsatz welcher JDK-Version Sinn? Wir werfen einen Blick auf die Kosten für das Oracle JDK, auf die Preismodelle von anderen kommerziellen Anbietern wie Azul, IBM und RedHat, sowie auf die freien Versionen Oracle OpenJDK, AdoptOpenJDK, Amazon Correto, Alibaba Dragonwell und SapMachine. Zudem werden wir uns die alternative JVM Eclipse OpenJ9 anschauen, welche für gewisse Szenarien Performance Vorteile gegenüber der Hotspot Java Virtual Machine von Oracle verspricht. Wir diskutieren weiterhin, ob man bei Java 8 bleiben oder auf 11 bzw. das aktuellste JDK Release wechseln sollte und welche Konsequenzen es mit sich bringt. Dazu werfen wir natürlich auch einen Blick auf die Neuerungen von JDK 9 bis 13 und besprechen Migrationspfade und Update-Strategien.

Referent: Falk Sippach und Steffen Schäfer

Micronaut – Effiziente und performante Microservices für die Cloud

Microservices haben die Welt der Softwarearchitektur revolutioniert. Den Chancen dieses Architekturstils stehen allerdings einige Herausforderungen gegenüber, die man aber gut mit Frameworks handhaben kann. Mit Micronaut hat nun ein ganz neuer Vertreter die Bühne mit dem Versprechen betreten, modulare, leicht testbare und sehr performante Anwendungen in Java, Kotlin oder Groovy entwickeln zu können. Auch wenn Micronaut dem Platzhirsch aus dem Spring Ökosystem ähnlichsieht, wurde es aber von Grund auf explizit für die Erstellung von Microservices im Cloud-Computing Umfeld erstellt. Dank extrem kurzer Startzeiten, einem enorm niedrigen Speicherverbrauch und sehr kleinen JAR Größen wird es die Microservices Welt umkrempeln.
Ermöglicht wird das neuartige Programmiermodell mittels Compile Zeit Metaprogrammierung, wodurch die Metadaten für beispielsweise Dependency Injection und die aspektorientierte Programmierung bereits beim Kompilieren erzeugt werden. Reflection, Proxy Generierung und Data Caching zur Laufzeit entfallen dadurch. Zur Verwendung in der Cloud oder Serverless Umgebungen gibt es zudem bereits zahlreiche fertig gestellte oder geplante Anbindungen an Service Discovery Dienste, Configuration Sharing, Load Balancing und Serverless Computing. Im Rahmen dieses Vortrags wollen wir uns die Funktionsweise näher anschauen und anhand von realistischen Codebeispielen und Performance-Messungen im Vergleich zu anderen JVM basierten Microservices Frameworks auf den Prüfstand stellen.

Referent: Falk Sippach

Docker Best Practices for Microservices

Docker ist aus der heutigen Entwicklungswelt nicht mehr wegzudenken, und doch haben bisher die wenigsten Zeit gefunden, sich praktisch damit auseinander zu setzen.
Dieser Workshop soll das ändern und einen praxisorientierten Einstieg in die Welt der Container auf Basis von Docker bieten. Neben einem kurzen Theorieblock für die Vermittlung der nötigsten Grundlagen werden erste Dockerfiles geschrieben, Images erstellt und Container gestartet.
Am Ende der 45 Minuten sollte jeder der Teilnehmer in der Lage sein, selbst Container zu erstellen und mit den wichtigsten Docker-Kommandos umgehen können.
Was wird gebraucht, um mitmachen zu können? Ein Konto auf hub.docker.com. Als Übungsumgebung werden wir play-with-docker.com nutzen, somit wird neben dem Konto nur noch ein Notebook mit Browser benötigt. Ein Konto bei Bitbucket oder Github erleichtert außerdem den Austausch mit der Übungsumgebung.

Referent: Thomas Bröll

Security 101 für Web-Entwickler

Mit der immer größer werdenden Rolle des Internets als Plattform und dem allgegenwärtigen Vorhandensein von Web-Anwendungen steigt auch das Interesse von Kriminellen daran, Sicherheitslücken auszunutzen, persönliche Daten abzugreifen und Schaden anzurichten. Ein Großteil der Einfallstore in eine Anwendung entsteht dabei aus weit verbreiteten und gut bekannten Programmierfehlern. Für EntwicklerInnen ist es in der heutigen Zeit daher unabdingbar, sich mit grundlegenden Sicherheitsprinzipien auszukennen.
Dieser Vortrag stellt mit den OWASP Top Ten die zehn häufigsten Sicherheitslücken von Web-Anwendungen vor und zeigt anhand von Beispielen, wie diese vermieden werden können.

Referent: Roland Krüger

Performance-Steigerung und bessere Nutzerbindung mit PWAs

Progressive Web Applications (PWAs) sind der Stand der Technik moderner Webentwicklung. In diesem Vortrag werden wir PWAs aus verschiedenen Perspektiven analysieren und auch die passenden Werkzeuge kennenlernen. Mithilfe der richtigen Caching-Strategien lassen sich die Leistung von Websites drastisch verbessern und Daten auch ohne eine gültige Netzwerkverbindung bereitstellen.
Anschließend sehen wir uns an, wie man die Einschränkungen der Cache-API überwindet, um ein wirklich nahtloses Erlebnis zu erzielen. Darüber stellen wir Ihnen Push-Benachrichtigungen als leistungsstarken Mechanismus zur Nutzerbindung und -reaktivierung vor.

Referent: Francesco Leardini

Track 2

The First Cut Is The Deepest - Mutige Modularisierungsentscheidungen wagen

Microservices - IT-Systeme aus weitgehend entkoppelten 'einfachen' Services erstellen und betrieben - klingt so einfach und charmant. Schnell entflammt die Liebe zum neuen Architekturparadigma, und noch schneller bemerkt man, dass das neue Denken tiefe Konsequenzen für den Entwickleralltag mitbringen wird. Die ersten prototypischen Schritte und Entwicklungen mit Microservices waren je nach Organisation viel versprechend oder verstörend. Doch nun ist es an der Zeit, sich für den 'großen Schritt' zu entscheiden.
Der Vortrag wirft ein paar Fragestellungen zur Erforschung des eigenen Entwicklungsumfelds auf, die jedem Teilnehmer bei der Entscheidung Hilfestellung sein können.

Referenten: Christian Dedek und Thorsten Maier

Kubernetes - Architektur und Hands On

Kubernetes ist das Flaggschiff moderner Cloud Native Architekturen und hat klar das Rennen im "Orchestration War" für sich entschieden. Dass das auch handfeste Gründe hat, zeige ich in diesem Vortrag: Ich setze einen neuen Cluster Hands-On auf (Installation), deploye eine kleine Applikation und demonstriere live, wie Kubernetes voll automatisiert Ausfälle und Probleme kompensieren kann (Operations).
Und wie und warum das alles so funktioniert, das erkläre ich natürlich auch (Architektur).

Referent: Anatole Tresch

Modellierung komplexer Software für Dummies

Auch wenn das gleichnamige Buch von Eric Evans bereits 2003 erschienen ist, so ist Domain Driven Design gerade wieder hoch aktuell und nicht zuletzt durch den Trend zu Microservices Architekturen immer noch sehr relevant. Ziel von DDD ist die möglichst realitätsnahe Abbildung der Fachlichkeit und des Domainwissens in der Software. Das Entwickeln einer gemeinsamen domänengetriebenen Fachsprache hilft bei der Überbrückung von Kommunikationsproblemen zwischen den Fachanwendern und den Softwareentwicklern.
In diesem Vortrag wollen wir einen Blick auf die Konzepte und Muster wie Context Mapping, Bounded Contexts, Domain Events und die internen Building Blocks wie Aggregate, Entities, Value Objects, Repositories usw. werfen. Das Ziel ist die Erstellung einer qualitativ hochwertigen Software mit einer einheitlichen und ausdrucksstarken Architektur.

Referent: Falk Sippach

MicroFrontends für Microservices

Microservices bringen zahlreiche Vorteile für die Backend-Entwicklung mit sich. Könnte man die Vorteile nicht auch im Frontend nutzen? Dazu prägt sich aktuell die Idee des MicroFrontend, für deren Umsetzung beispielsweise WebComponents eingesetzt werden können. Im Vortrag wird beispielhaft eine Web-Komponente auf Basis von Standard-APIs erstellt und daran gezeigt, was hier bereits mit jedem aktuellen Browser möglich ist. Ebenso bietet das allseits beliebte Angular Framework mit Angular-Elements eine Möglichkeit für die Implementierung von WebComponents an.
In einer Demo sollen diese beiden Welten zusammengeführt werden, und wir schauen uns Alternativen an, die von anderen Frameworks wie beispielsweise React oder Polymer angeboten werden.

Referenten: Thomas Bröll und Marius Hilleke

APIs nutzen ist nicht schwer, sie zu bauen dagegen sehr

REST und JSON sind Defacto-Standards bei der Entwicklung von Schnittstellen zwischen einem JavaScript-Frontend und einem serverseitigen Backend. Eine Entscheidung für diese beiden Technologien lässt allerdings noch sehr viele Fragen offen. REST ist kein Standard, und daher lässt sich zum Beispiel sehr kontrovers über die Verwendung von PUT, POST und PATCH diskutieren. Auch die Verwendung von http Status-Codes ist nicht einheitlich geregelt. Die Verwendung von JSON wiederum beinhaltet keinerlei Aussage über das konkrete Datenformat und dessen langfristige Versionierung. Sollten wir unsere Schnittstellen beispielsweise mit OpenAPI (ehemals Swagger) beschreiben und die Implementierung aus dieser Beschreibung generieren lassen? Was passiert dann bei einer Änderung der Schnittstelle? Ist REST überhaupt immer die richtige Wahl, oder sollten wir nicht eher auf neuere Ansätze wie GraphQL setzen? Die Liste der offenen Fragen ist schier endlos.
Der Vortrag zeigt verschiedene Antworten auf diese Fragen sowie deren Vor- und Nachteile. Anhand praxisnaher Beispiele werden Denkanstöße für die Auswahl geeigneter Technologien im eigenen Projekt gegeben. Der Fokus liegt dabei auf Anwendungen, die für fünf oder mehr Jahre entwickelt werden und die somit für eine längerfristige Wartung entworfen werden müssen.

Referent: Thorsten Maier

Track 3

Atlassian Insight: Ein Blick in die Zukunft

Aileen Leonhard von Atlassian führt uns im Rahmen ihres Vortrages durch die aktuellen Themen, an denen Atlassian gerade mit Hochdruck arbeitet. Sie erläutert die Atlassian-Strategie und die unterschiedlichen Potentiale in den Bereichen Server, Datacenter und Cloud.
Dabei erfahren Sie, worauf Sie sich 2020 im Atlassian-Universum freuen dürfen - im Speziellen in der Cloud - und warum das kommende Jahr verspricht, besonders spannend für alle Atlassian-Anwender zu werden.

Referentin: Aileen Leonhardt, Atlassian

Die Atlassian Cloud

Atlassian setzt verstärkt auf die Cloud, und mit der Möglichkeit, Daten bald auch innerhalb Europas zu speichern, entscheiden sich nun auch verstärkt europäische Unternehmen für die Atlassian-Tools in der Cloud, um die Vorteile einer stetig wachsenden und stabilen Plattform für sich nutzen. Im Rahmen des Vortrags erfahren Sie, welche Atlassian-Produkte in der Cloud verfügbar sind, wie Sie diese effektiv einsetzen und welche funktionalen Unterschiede zwischen Server- (i.e. on Premises)und Cloud-Produkten bestehen. Schließlich sind die in der Cloud verfügbaren Atlassian-Tools weit mehr als nur von Atlassian betriebene Serverprodukte in der Cloud. Wir werfen gemeinsam einen Blick auf "Jira Roadmaps", die Next-Gen Projects und den neuen Confluence Cloud Editor und zeigen auch, inwieweit sich die Benutzeroberfläche im Vergleich zum Server verändert.
Damit Sie im Dschungel der verschiedenen Cloud-Angebote auch den Überblick behalten, erklären wir Ihnen, welche Cloud-Abos verfügbar sind und wann ein Cloud Premium Abo für Sie sinnvoll sein kann.

Referent: Daniel Hecker

"Ich will was mit Menschen machen" – Gibt es Anleitungen für gesunde Teams?

Wer sich auf die DevOps-Reise begibt, wird über kurz oder lang mit den beiden Themen "Collaboration" und "Automation" konfrontiert. Während letzteres häufig zu Tools und Entwicklungsmethoden führt, ist der Bereich rund um Menschen und deren Zusammenarbeit meist schwieriger. Im Sinne der "Culture Of Continuous Experimentation And Learning" gibt es mittlerweile verschiedene Ideen, wie Teams autark ihre eigene "Gesundheit" einschätzen können, um sie anschließend durch Durchführung passender Maßnahmen messbar zu steigern.
Dieser Vortrag zeigt am konkreten Beispiel der "Team Health Monitors" und "Team Playbooks" von Atlassian, wie auch Ihr Team mit Spaß gemeinsam gesund werden und bleiben kann.

Die üblichen Verdächtigen, wenn es darum geht, im Bereich "Collaboration" besser zu werden, sind entweder Erfahrungsberichte, die zu man nur mit Glück auf die eigene Situation anwenden kann, oder schwergewichtige Maturity Model Assessments und daraus resultierend Maßnahmenkataloge, deren Erfolg oft fragwürdig ist, sofern sie überhaupt zur Anwendung kommen.
Im Gegensatz dazu bieten leichtgewichtige Ansätze wie das "Squad Health Check Model" von Spotify oder die "Team Health Monitors" und "Team Playbooks" von Atlassian eine echte Alternative, die in diesem Talk vorgestellt werden soll.

Referenten: Matthias Niete und Steffen Schluff

Jira Portfolio versus Jira Align

Seit Jahren hilft Jira erfolgreich einzelnen Teams, ihre agilen Projekte zu planen, umzusetzen und zu reporten. Doch sobald es darum geht, diese Projekte auf größere Programme und Initiativen mit mehreren Teams zu skalieren, stößt Jira an seine Grenzen. Denn plötzlich müssen Themen hinsichtlich gemeinsamer Roadmap, Releaseplanung, Abhängigkeiten zwischen Teams etc. behandelt und visualisiert werden.
Dies hat Atlassian erkannt und einerseits mit Portfolio for Jira (mittlerweile in der Version 3.0) ein Werkzeug geschaffen, um hierbei zu unterstützen, und andererseits durch den Zukauf von Jira Align eine Gesamtlösung im Angebot, die Agilität auf Unternehmensebene im Fokus hat. Jira Align zeigt seine Stärken im Bereich agiler Transformation besonders im Zusammenspiel mit Frameworks wie SAFe®.
Der Vortrag geht sowohl auf die neuen Features von Portfolio von Jira 3.0 ein als auch auf die Frage, was eigentlich Portfolio for Jira von Jira Align unterscheidet. Dabei untersucht und erläutert er die Stärken und Schwächen der jeweiligen Tools für unterschiedliche Einsatzgebiete.

Referent: Joachim Fuchs, Atlassian

Erfahrungsbericht: Agiles Projekt-Portfolio bei der INTER Krankenversicherung AG

Ist es möglich, mit SAFe® die starre Jahresplanung von Projekten bei einem traditionellen Versicherungsunternehmen agil zu gestalten? Wir haben es versucht!
Der Vortrag gibt Einblicke in den mit Jira und Confluence unterstützten Planungsprozess, dessen Einführung sowie die gemachten Erfahrungen und Hindernisse, denen wir auf dem Weg dorthin begegnet sind.

Referenten: Holger Peinsipp und Steffen Luf

Erfahrungsbericht: Jira Service Desk, Confluence und Insight - ein ITSM-Dreamteam bei der JobRad GmbH

Der Vortrag zeigt, wie in einem stark wachsenden Unternehmen wie JobRad die Werkzeuge von Atlassian helfen konnten, die IT effizient zu unterstützen. Jochen Brügel und Matthias Wegner berichten, wie der Einsatz von Jira und Confluence unternehmensweit für mehr Transparenz in den Abläufen sorgte.
Dabei stellen sie die erfolgreiche Umsetzung in Prozessbereichen wie Changemanagement und Berechtigungsverwaltung bis hin zur klassischen Personalunterstützung (wie z.B. On- und Offboarding von Mitarbeitern) vor. Darüber hinaus teilen sie mit uns ihre Erfahrungen in der Einführung von Riada Insight als Asset-Management-Tool.

Referenten: Jochen Brügel und Matthias Wegner

Jira 8.5 und Confluence 7.0 Feature Outlook

Mit dem Confluence 7 Plattform Release und dem auf Jira 8 basierenden Enterprise Release ermöglicht Atlassian neue Funktionen, die nicht nur für Early Adopter, sondern auch für eher konservative Anwender interessant sind, die aus guten Gründen auf die Enterprise-Version von Confluence und Jira setzen.

Sie erfahren in diesem Vortrag nicht nur, welche Vorteile diese mit sich bringt, sondern auch, welche Möglichkeiten der Plattformwechsel von Confluence 6.x auf 7.x Ihnen und Ihren Anwendern eröffnet. Wie erwartet, bietet Jira 8 mit dem Enterprise Release auch einen Schwung neuer Funktionen. Wir stellen Ihnen die Features vor, die für Sie besonders nützlich sein werden.

Dabei werden wir natürlich auch die neuen Datacenter-Features präsentieren und zeigen, welches Potential auch für regional verteilte Anwender in der Nutzung des Content Delivery Networks stecken dürfte, das Atlassian inzwischen für Jira und Confluence anbietet.

Referent: Patrick Rudloff und Michael Katze

Track 4

Das neue Trivadis-Portfolio

Abstract folgt

Referent: Mirko Hotzy

Datenintegration Next Gen - wie Knowledge Graphen das weltweite Wissen nutzbar machen

In diesem Vortrag stellen wir das Konzept von Knowledge Graphen vor und diskutieren, wie sie uns dabei unterstützen, isolierte Daten für Analysen miteinander zu vernetzen. Knowledge Graphen ermöglichen, neue Verknüpfungen zwischen beliebigen Datenelementen abzuleiten, den Informationsgehalt von Daten besser zu verstehen und zu analysieren
Vielversprechende Anwendungen finden sich für Trend Radars, in der Medikamentenforschung, 360° Sichten Kunden-Verkäufer-Produkt, Risikomanagement sowie für Datenexploration und Analyse.

Referent: Martin Zablocki

...was zusammen gehört: Data Lake und Data Warehouse

Data Lakes sind heute gefühlter Standard. In der Realität gibt es dennoch viel Unsicherheit. Zum Beispiel zu den Themen Business Intelligence (Koexistenz oder Assimilation?), Cloud (alles rein oder nicht?) und wie das Thema in realen Projekten adressiert wird (Methodik, Metadaten, Patterns, Best Practices uvm.).
Im Vortrag beleuchten wir das Thema anhand realer Projekte und wagen die ein oder andere Prognose für die Zukunft analytischer Plattformen.

Referent: Peter Welker

WebAssembly - Die Revolution im Web?

WebAssembly ist ein binäres Quellcode-Format, welches bereits heute von allen gängigen Browsern nativ unterstützt wird. Im Gegensatz zu JavaScript ist es deutlich schneller. Darüber hinaus lassen sich Hochsprachen wie Java oder C# nach WebAssembly kompilieren, um direkt im Browser ausgeführt zu werden. Das bedeutet, dass zum Entwickeln von Web Applikationen JavaScript gar nicht zwingend zum Einsatz kommen muss, sondern stattdessen in Java, C# und in vielen anderen robusten Sprachen entwickelt werden kann. WebAssembly könnte somit in den nächsten Jahren eine grosse Revolution für das Web darstellen.
In dieser Session zeigen wir Ihnen die Grundlagen zu WebAssembly, und Sie lernen, wie Sie bereits heute Web-Applikationen mit C# und Blazor basierend auf Web Assembly entwickeln können.

Referent: Thomas Huber

Entwurf und Umsetzung von ereignisorientierten (Micro)Services mit Apache Kafka

Microservices ist ein Architekturstil für die Erstellung von Applikationen, mit dem Ansatz eine komplette Applikation basierend auf feingranularen, lose gekoppelten Komponenten, den Microservices aufzubauen. Jeder Microservice funktioniert dabei für sich autonom und kann unabhängig weiterentwickelt und deployed werden. Natürlich ist so ein Microservice selten komplett autonom, er muss sich mit weiteren Microservices austauschen können, dies einfach auf eine möglichst lose gekoppelte Art und Weise. Aus der traditionellen Sicht der Service-orientierten Architekturen (SOA) denkt man hier schnell an Service-Schnittstellen, einfach nicht mehr über SOAP- sondern über REST-Schnittstellen. Daraus hat sich auch der Hype rund um APIs und API Management entwickelt. Ein API bzw. Service Schnittstelle ist jedoch meistens eine synchrone Angelegenheit und hat aus Sicht loser Koppelung einige Nachteile. Oft viel besser wäre die asynchrone Kommunikation, d.h. über den Austausch von Nachrichten. Hier kommt der Event Hub bzw. Apache Kafka ins Spiel, ein moderner Message Broker, der horizontale Skalierbarkeit mit höchster Verfügbarkeit und Durchsatz ermöglicht.
Dieser Vortrag zeigt, wie sich mit Hilfe des Kafka Ecosystems Microservice Architekturen aufbauen lassen, die mehrheitlich asynchron kommunizieren und nur dann, wenn es die Anforderung erfordert auf synchrone Schnittstellen (APIs) zurückgreift. Kafka hat dabei einige Eigenschaften an Board, die sich hervorragend für die Umsetzung solcher Architekturen eignen und diese optimal unterstützen.

Referent: Guido Schmutz

*Nachträgliche Änderungen bei Zeitplan und/oder Themen vorbehalten.

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Service

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