Download PDF VersionCoaching: EJB Pilotprojekt

Summary:

Portierung einer bestehenden Anwendung für den Außendienst nach Java und EJB

Steckbrief:

Branche:Medien
Kunde:Anonym
Teamgröße:2
Umfang:30 Coachingtage verteilt auf 3 Monate

Technologie:

Aufgaben:

Beschreibung:

Ein Team von ca. 8 Entwicklern sollte in die objektorientierte Programmierung mit Java und in das J2EE Umfeld eingeführt werden. Die bisherige Programmiererfahrung bestand in Basic, Delphi und C Kenntnissen. Sehr viel Know-How war im Bereich von Datenbanken und Datenmodellierung vorhanden, Java war noch Neuland.

Das Projekt wurde mit einem 2 tägigen Architektur Workshop begonnen, in welchem Java, Swing, Enterprise JavaBeans, Mehrschichtenarchitekturen, RMI und CORBA vorgestellt wurden. Der Schwerpunkt des Workshops wurde auf die spätere Aufgabe, das Erstellen eines Prototypen mit Swing und Enterprise JavaBeans, ausgelegt. Nach dem Workshop wurden verschiedene Bücher und eine Herangehensweise an Java empfohlen. Zum nächsten Termin sollten die Teilnehmer bereits über einige Java Kenntnisse verfügen und erste Erfahrungen mitbringen.

Ein erfahrener Entwickler vermittelte als nächstes Grundwissen zur objektorientierten Programmierung mit Java und Enterprise JavaBeans. Die Entwicklungsumgebung JBuilder wurde an den Borland Application Server angepaßt und das Team in die Arbeit mit dem Tool eingeführt.

Zusammen mit dem Kunden wurden Teile der Funktionalität der späteren Anwendung analysiert und modelliert. Eine Entität wurde benutzt, um alle notwendigen Entwicklungsschritte exemplarisch durchzuführen:

Zum Testen der fertigen EntityBean fehlte nur noch ein passender Client. Bei der Erstellung des Client wurde JNDI mit Lookup und Initial Context erklärt. Anschliessend konnte der Clientcode, der zuvor direkt auf eine EntityBean zugriff, in eine neu erstellte SessionBean übernommen und weiterentwickelt werden. Kapselung der Funktionalität und Transaktionen wurden bei dieser Gelegenheit erläutert. Zwischen den Tagen, an denen der Berater vor Ort war, wurden mit der bereits angeeigneten Vorgehensweise weitere Enterprise JavaBeans erstellt.

Die Theorie zur Architektur, Transaktionen, dem Namensdienst, dem Bean Lifecycle und zur Entwicklung wurde an den passenden Stellen erläutert. Mit Auswertungen der Logfiles konnten die Funktionalitäten eines Application Servers wie Activation, Passivation, Caching und Pooling erklärt werden. In den Logfiles können auch die servergenerierten SQL Statements nachvollzogen werden.

Ein Tag des Coachings wurde für Swing, Servlets und JSP verwendet. Mit diesen APIs können für die Serverlogik passende Clients erstellt werden.

Mit den während des Coachings gewonnen Erfahrungen und Kenntnissen möchte der Kunde jetzt ein größeres Projekt realisieren.

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