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Konferenz Themen

Hier finden Sie die Themen* unserer Hauskonferenz zu Java EE, XML und Open Source, die am

20. Dezember 2012 im NH Hotel in Weinheim stattfindet.

Track 1

Pre-Tested Commit mit Gerrit und Jenkins

09:30 - 10:15 Uhr

Mit dem Konzept des Pre-tested commits, wie es z.B. von IntelliJ IDEA mit TeamCity Server unterstützt wird, können Stabilität und Produktivität einer Continuous Integration Umgebung gesteigert werden.
Auf Basis von Git, Gerrit und Hudson/Jenkins kann diese Idee über einen serverseitig gesteuerten Prozess mit Open Source Mitteln abgebildet werden. Dabei ist keine spezielle Erweiterung der Entwicklungsumgebung notwendig, sondern es genügt ein Git Client.
Das Code-Review Werkzeug Gerrit wird dabei als Git Server eingesetzt. Einzelne Änderungen werden nicht direkt in den Entwicklungszweig integriert, sondern als sogenannte Changesets registriert. Changesets können nach Erstellung oder Aktualisierung automatisiert durch Hudson/Jenkins gebaut und getestet werden. Durch geeignete Konfiguration ist es möglich, ein Changeset nach erfolgreichem Build in den Entwicklungszweig übernehmen zu lassen. Alternativ kann die Übernahme von Changesets auch manuell gesteuert werden.
Der Vortrag demonstriert sowohl das Konzept von Pre-tested Commit als auch dessen kostengünstige Umsetzung mit Hilfe von Gerrit und Jenkins.

Referent: Steffen Schäfer   Steffen Schluff

Von Continuous Integration zu Continuous Delivery

10:30 - 11:30 Uhr

Das Thema Build Management zusammen mit den etablierten Konzepten rund um "Continuous Integration" wurde jüngst um neue Ideen ergänzt, die mit klingenden Begriffen wie "Continuous Delivery" und "One-Click Deployments" aufwarten.
Der Vortrag zeigt, dass sich hinter diesen Begriffen teilweise bekannte aber auch spannende neue Ideen verbergen und wie man diese in Projekten nutzen kann. Zur Veranschaulichung werden praktische Beispiele mit CI-Servern aus dem Java-Umfeld gezeigt.

Referent: Steffen Schluff

Führen und Managen von Projektteams

12:00 - 13:00 Uhr

Führen und Managen von Projekten – was ich schon immer darüber gewusst habe und nie umsetzen konnte!
Love it or leave it!
Projektarbeit bedeutet hohe Flexibilität, Schnelligkeit und Zielorientierung!
Projektleiter führen die Projektmitarbeiter und managen Projekte häufig ohne direkte Personalverantwortung zu haben. Gleichzeitig erfordern Projekte stets ein Ausgleich von verschiedensten Interessen, Ressourcen und Zeit. Und das alles Ziel- und Ergebnis orientiert.
Wer es liebt zwischen allen Stühlen zu sitzen ist der ideale Projektleiter – oder?
Erfolgreiche Projektarbeit gelingt nur dann, wenn der einzelne Projektleiter Kompetenzen und Methoden für eine Persönlichkeitsorientierte Führung beherrscht, professionell zu kommunizieren, Konflikte aktiv managen und eine Kultur des Vertrauens schaffen kann.
Können und wollen Sie das?

Was heißt das denn

  • Projektteams situationsabhängig führen
  • Mitarbeiter entsprechend ihrer Persönlichkeit und ihrer Stärken führen
  • Führung ohne tatsächliche personelle Verantwortung und Einflussnahme auf die Zusammensetzung der Projektteams?

Und wie kann es gelingen

  • punktgenau Projekte anzuschließen
  • selbst nicht unter zugehen
  • und den Kunden nicht aus dem Blick zu verlieren?

Sie kennen alle Antworten?
Dann freue ich mich darauf mit Ihnen eine spannende Diskussion zum Thema "Führen und Managen von Projekten - was ich schon immer darüber gewusst habe und nie umsetzen konnte" zu führen!

Referent: Eva-Maria Kristen-Seydel

Agile Ressourcenplanung

14:00 - 15:00 Uhr

Individualsoftware neu zu erstellen ist auch in der modernsten Praxis ein komplexes Projekt und nicht etwa einfach eine "Software-Produktion".
Klassische Ansätze im Projektmanagement sind hier aus gutem Grund seit geraumer Zeit gegenüber agilen Methoden im Rückzug. Schlanke Vorschriften, hohe Eigenverantwortung, räumliche Nähe aller Vollzeit-Team-Mitglieder und „haptische Wahrnehmung“ von Aufgaben als Kärtchen sind Beispiele für Ideen und Werte, mit denen sich enorme Verbesserungen von Produktivität und Zufriedenheit aller Parteien erzielen lassen.
Allerdings ist es auch ebenso agil, sich angemessen auf eine Realität einzustellen, die sich nicht allen diesen Ansätzen unterwerfen lässt, beispielsweise die Notwendigkeit zur zeitgleichen Einplanung von Team-Mitgliedern auf mehrere Projekte und weitere nicht konstante Aufgaben oder eine Verteilung der Entwicklung auf mehrere Standorte.
Wir (ein Disponent und ein Scrum Master eines IT-Dienstleisters) zeigen Ihnen einen agilen Lösungsansatz hinsichtlich Prozess und Werkzeug zur Beantwortung der Fragestellungen aus der Ressourcenplanung vor dem Hintergrund solcher Hemmnisse - wie bspw:

  • Wie ermitteln wir die Kapazität unseres Teams für den nächsten Sprint und welche User Stories kann unser Team somit für den nächsten Sprint committen?
  • Wieviel Kapazität hat ein bestimmtesTeammitglied in den nächsten 2 Wochen voraussichtlich frei?
  • Ein Teammitglied ist überraschend 1 Woche krank geworden. Was sind die realistischen Reaktionen?
  • Der Kunde muss unbedingt eine User Story aus dem aktuellen Sprint nehmen und hat keinen Ersatz. Wie können wir die freiwerdende Kapazität nutzen?
  • Wie entwickelt sich unsere Velocity (bei stark schwankender Kapazität über die Zeit)?

Referent: Matthias Niete   Dirk Sohn

Das Web als Plattform

15:30 - 16:30 Uhr

Das Web entwickelt sich seit einigen Jahren weg von seinen statischen Wurzeln hin zu einer mächtigen Anwendungsplattform. Darauf aufbauende Anwendungen stehen dabei modernen Desktopanwendungen in nichts nach. Mobile Geräte wie Smartphones und Tablets fühlen sich mit ihren HTML5 fähigen Browsern im modernen Web pudelwohl. Technische Grenzen, die im Web bisher nur über Plugin-basierte Lösungen wie Flash oder Silverlight überwindbar waren, schwinden zunehmend.
Benutzer profitieren von einer deutlich gesteigerten User Experience,
Entwickler bekommen ganz neue technische Möglichkeiten an die Hand
und das Programmiermodell verbessert sich stetig.
Der Vortrag zeigt, warum das Web mit HTML5, CSS3 und JavaScript Bibliotheken schon jetzt die passende Anwendungsplattform für einen Großteil der Anwendungen ist und wie sie sich in den nächsten Jahren entwickeln sollte.

Referent: Sönke Sothmann

Track 2

Techscouting through the Java news

09:30 - 10:15 Uhr

Schon gewusst? Es gibt einen OIO Blog ! Von uns für uns, inzwischen auch für alle.

Stand 09.11.2012 waren es 378 Posts, 155 Kommentare. 165.000 Besuche und 6.258 Spamversuche.

Und wir schreiben ihn nicht nur, wir lesen ihn auch vor ;-)! Aus unserem Blog: Highlights, Statistiken, Hintergründe. Und diskutieren dabei mit Ihnen kurz nach dem Frühstück über was WAR und was WIRD im Bereich Java Softwareentwicklung interessant sein.

Referenten: Papick Taboada

Über den Tellerrand: Überblick JSF-Bibliotheken und Tools für den praktischen Einsatz

10:30 - 11:30 Uhr

Das JSF-Ökosystem bietet zahlreiche Erweiterungen und Bibliotheken.
Entwicklern stehen damit heute etliche Frameworks zur Verfügung, die über schlichte Komponentensammlungen hinausgehen.
Dieser Vortrag gibt einen Überblick über bestehende Bibliotheken und Erweiterungen, deren Anwendungsszenarien und gibt Tipps zur strategischen Auswahl.

Referent: Thomas Asel

High Performance BIRT Reports

12:00 - 13:00 Uhr

Mit dem Eclipse-BIRT-Projekt Berichte in HTML, OpenOffice.org, Excel, PowerPoint, PostScript und PDF zu erstellen und in eigene Applikationen einzubinden, ist leicht gemacht.
Diese Session zeigt Ihnen, welche Elemente die Laufzeit eines BIRT-Berichts maßgeblich beeinflussen, und erklärt, welchen Fallstricken Sie auf dem Weg zu einem performanten Bericht begegnen.
Der Vortrag betrachtet sowohl die Berichte selbst als auch mögliche Optimierungen der Report-Engine.

Referenten: Christian Brell   Christian Dedek

Membrane - Service Virtualisierung für REST und SOAP

14:00 - 15:00 Uhr

Die Service Virtualisierung entkoppelt Dienste von ihren Klienten. Durch eine Schicht der Indirektion können Funktionen wie Sicherheit und Management zentral angeboten werden.
Sehen Sie in der Life-Demonstration wie man Versionierung, Validierung, Monitoring oder eine Authentifizierung mit dem Membrane Service Proxy realisieren kann.
Membrane Service Proxy ist ein reverse Proxy für REST und SOAP basierte Web Services.
Das open Source Projekt ist mit Java realisiert und lässt sich über eine Schnittstelle auch in eigene Produkte integrieren.

Referent: Thomas Bayer

Kampf der Open Source Enterprise Message Broker

15:30 - 16:30 Uhr

Kampf der Open Source Enterprise Message Broker: ActiveMQ gegen RabbitMQ, HornetQ und Co.

Der etablierte Apache ActiveMQ Broker ist weit verbreitet, bietet viel Funktionalität und eine große Anzahl von Installationen. Inzwischen ist er etwas in die Jahre gekommen und muss sich gegen zahlreiche jüngere Konkurrenten wie Qpid™, Apollo und ZeroMQ verteidigen.
Die Herausforderer haben eine modernere Architektur, sind mit Scala oder Erlang realisiert, sind schlanker, schneller oder interoperabler.
Im Vortrag werden erst die einzelnen Kontrahenten mit ihren Stärken und Schwächen vorgestellt. Danach geht es zum Kampf in die Arena.
Die Sieger werden in verschiedenen Disziplinen wie Performanz, Skalierbarkeit, Zuverlässigkeit und Benutzerfreundlichkeit ermittelt.
Wir versprechen Ihnen einen spannenden und unterhaltsamen Kampf in der Klasse der open Source Enterprise Message Broker.

Referent: Thomas Bayer

*Nachträgliche Änderungen im Zeitplan und/oder der Vorträge vorbehalten.

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