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Vortragsthemen

Nachfolgend finden Sie die Themen* unserer Hauskonferenz zu Java EE, XML und Open Source,
die am 15. Dezember 2016 stattfindet.

Track 1

Rethinking Software Migration im Zeitalter der Webanwendung

Die Migration unserer Software kann doch kein Problem sein, wenn man dazu schon Lehrbuchlösungen findet. Der Vortrag diskutiert Probleme klassischer Migrationsstrategien wie z. B. Big Bang Approach, Chicken Little Strategy oder Database First Approach auf ihre in der Praxis der Webanwendungsentwicklung auftretenden Probleme.
Anhand praktischer Erfahrungen mit dem Versagen klassischer Lösungsstrategien werden alternative Denkansätze und Lösungsstrategien wie z. B. MicroSOA, Modularisierung oder Service-Mashup als Alternativen präsentiert.

Referent: Christian Dedek

Architekturstil Microservices

Microservices sind klein, einzeln installierbar und bilden zusammen eine größere Anwendung. Der Architekturstil der Microservices ist ein populärer Ansatz als Antwort auf ständige Veränderungen in den Unternehmen und IT Landschaften.
Von früheren Ansätzen wie zum Beispiel der SOA hat man bei den Microservices gelernt und begegnet den Problemen der Entwicklung und des Betriebes mit zeitgemäßen Werkzeugen und Ansätzen wie z.B. dem Continuous Delivery. 

Referent: Thomas Bayer

Microservices und Legacy Modernization

Microservices scheinen auf den ersten Blick ein geeignetes Architekturstilmittel bei der Modernisierung/Migration von Legacyanwendungen zu sein. Mit Spezifikationen wie OData bzw. pragmatischen Ansätzen wie z.B Swagger bieten sich fast 20 Jahre nach OMG CORBA neue Chancen für eine performante und praktikable Integration bzw. Verkapselung von Legacymodulen. Leider sind aber nicht alle Arten von Legacy als Microservice geeignet.
Der Vortrag zeigt Potentiale aber auch Schwierigkeiten dieses Ansatz auf.

Referenten: Christian Dedek

Microservice UI Composition

Die Grundidee von Microservices besteht darin, kleine und unabhängige Services zu einem Gesamtsystem zu verbinden, um die einzelnen Services getrennt entwickeln, testen und deployen zu können. Das bedeutet aber auch, dass wir die zugehörige Benutzeroberfläche ebenfalls aufteilen müssen, um sie auf die gleiche Art und Weise austauschbar zu machen.
Die Session zeigt verschiedene Ansätze, wie sich dieses Problem in der Praxis lösen lässt.

Referenten: Thorsten Maier

Microservices Technologien: Kubernetes & Spring Boot

Kubernetes schafft in Verbindung mit Docker die Möglichkeit, in Projekten von Anfang an die Themen Skalierbarkeit, Load Balancing und High Availability bei geringem Aufwand mit einzuplanen. Durch seinen deklarativen Stil muß dabei vom Anwender keine Programmlogik verstanden werden, sondern der Soll-Zustand beschrieben werden.
Mit dieser Idee wird einerseits die automatische Reaktion auf Hardware-Fehler Teil des Regelverhaltens. Andererseits eröffnet sich ein Universum an Tools, sei es zur Auto-Generierung der kompletten Infrastruktur aus Code oder zum Monitoring des Systemzustands.

Spring Boot hilft die Anforderungen der Microservices Architektur in Bezug auf Betrieb und Monitoring zu erfüllen.
Beim Bauen eines Projektes kann direkt eine auslieferbare und produktionstaugliche Einheit z.B. in Form eines Fat-JARS erstellt werden, die vom Health-Check über die Konfiguration bis zum Tracing alles mitbringt, was für den Betrieb standalone oder in der Cloud notwendig ist.

Referenten: Tobias Polley und Oliver Weiler

Track 2

JIRA for Business

Genaue Welche Hilfe stellt uns Atlassian für "normale" Business (also nicht IT- oder Softwareentwicklungs-) Teams bereit? Atlassian JIRA Core bietet weit mehr als nur simples Issue Tracking. Teams können hiermit gemeinsam Projekte/Aufgaben managen, mit Workflows Arbeitsabläufe unterstützen, verteilte Excel-Sheets ablösen, Analysen und Auswertungen auf Live-Daten ausführen.
Dieser Vortrag soll die typischen Schmerzpunkte von Teams im Unternehmensumfeld beleuchten und die für unterschiedlichste Geschäftsanwendungsfälle bereits vorkonfektionierten Lösungsansätze an verschiedenen Beispielen aufzeigen. Als Marketing Team gemeinsam Kampagnen planen und Projekte wie Webseiten-Launches vom Design bis zum Livegang begleiten. Im Personalwesen die Bewerberpipeline im Blick behalten und den gesamten Prozess vom "Hallo" bis zum unterzeichneten Arbeitsvertrag abbilden. In der Rechtsabteilung die Prozesse für die Prüfung, Verteilung und Unterzeichnung von Verträgen, Verschwiegenheitserklärungen und anderen rechtskritischen Dokumenten als Team steuern.

Referent: Matthias Niete

Mission Critical Infrastrukturen mit Atlassian Data Center

Mit der steigenden Relevanz der Atlassian Werkzeuge wird ein Ausfall immer schwerwiegendere Folgen für Ihr Unternehmen haben. Kosten sind dabei noch das geringste Problem. Aber nicht nur Ausfälle bremsen Ihr Unternehmen. Zugriffszeiten spielen ebenso eine Rolle wie die Möglichkeit mit steigenden Nutzerzahlen zu skalieren. Nehmen Sie nur Bitbucket wenn ein push oder ein pull plötzlich quälend langsam werden.
Doch Atlassian hat auch hierfür eine Lösung im Angebot. Die DataCenter Editionen der Produkte, JIRA (Software, ServiceDesk), Confluence und Bitbucket lassen sich inzwischen in Clusterlösungen betreiben.
Im Rahmen des Vortrages erfahren Sie welche Voraussetzungen Sie in Ihrem Rechenzentrum schaffen müssen um auch Ihre Atlassian Umgebung hochverfügbar auszulegen. Neben den für die Hochverfügbarkeit typischen Einsatzszenarien die Sie mit den DataCenter Produkten realisieren können, erhalten Sie auch Einblick in die dahinterliegende Technik und erfahren welches der DataCenter Produkte Sie am besten unterstützt.

Referent: Patrick Rudloff

Integrierst du schon oder branchst du noch? Müssen sich Feature Branches und CI widersprechen?

Die Verwendung von Feature Branches bietet den Vorteil, in einem isolierten Bereich entwicklen zu können und die Ergebnisse erst nach Abschluss der Arbeiten in die Hauptentwicklungslinie einfließen lassen zu müssen. Ein Kerngedanke von Continuous Integration ist die mindestens tägliche Integration der Arbeit aller Projektmitglieder, sodass oft zu hören ist, dass Feature Branches durch deren verspätete Integration für CI unbrauchbar sind.
Der Vortrag stellt die Hintergründe dieses "Streits" vor und zeigt, wie Feature Branches durch entsprechende Maßnahmen und Tool-Unterstützung im CI-Server helfen können, den Master fehlerfrei zu halten- ohne Abstriche beim Testen machen zu müssen.

Referent: Steffen Schluff und Sebastian Damm

GitFlow & Atlassian: Individuelle Entwickler-Workflows mit Atlassian Bitbucket & Co

Nach einer Einführung zu den Basics und Vorteilen von GitFlow betrachten wir, welche Defaults Atlassian Bitbucket vorgibt und was wir anpassen können. Verschiedene Andockpunkte für weitere Atlassian-Werkzeuge oder Drittanbieter-Tools sowie Spezialfälle und Best Practices werden betrachtet. Wie gehe ich mit temporären Release-Branches um? Wie Cherry-Picke ich Hotfixes in bestehende Veröffentlichungen? Wie historisiere ich meine Zweige vernünftig? Wie kann ich Features in ein Sonder-Release für einen bestimmten Kunden packen? Kann ich Force-Pushes auf bestimmte Zweige verhindern und wie schreibe ich meinen eigenen Repository Hooks?
Der Vortrag zeigt, wie Atlassian Bitbucket dabei helfen kann, den Entwickleralltag mit Git effizienter zu gestalten. 

Referent: Felix Bruckner

Test Driven Legacy Code Refactoring

Bestandsanwendungen müssen gewartet und ggf. weiterentwickelt werden, bergen aber meist viele Defekte. Als Entwickler fürchten wir uns zudem, mehr Schaden anzurichten, weil das Verständnis für den Legacy Code fehlt. Refactoring kann zum Verstehen beitragen, endet aber aufgrund der typischerweise fehlenden automatisierten Tests in einem Blindflug.
Mit testgetriebener Entwicklung scheint es eine Allzweckwaffe für gutes Design und eine geringe Fehlerrate zu geben. Aber TDD und Legacy Code scheinen sich eigentlich auszuschließen. Anhand von Live Coding schauen wir, wie die testgetriebene Entwicklung trotzdem helfen kann, den Code ohne allzu große Bauchschmerzen anzupassen. Schöner Nebeneffekt wird das Entstehen eines automatisierten Testbetts sein, welches zukünftige Refactorings leichter machen wird.

Referent: Falk Sippach

*Nachträgliche Änderungen bei Zeitplan und/oder Themen vorbehalten.

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